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Evangelische Christen aus Libanon und Syrien zu Gast in Hannover

Am 17.6. richtete die ev.-reformierte Gemeinde Hannover einen abendlichen Empfang für eine Gruppe von Pastoren und Kirchenältesten der evangelischen Kirche im Libanon und Syrien aus. Die Gruppe ist wegen dem Kirchentag in dieser Woche in Deutschland und wird von Ökumenepastor Thomas Fender, Helmuth Bruns und Gemeindegliedern unserer Kirchengemeinden, die schon einmal im Libanon zu Besuch waren, begleitet. Ausgerichtet wurde der Empfang von Kirchenrat und Gemeindevertretung der hannoverschen Gemeinde. Spannend war der Bericht zur Lage der Gemeinden, die weit verstreut im Libanon und in Syrien leben: ganz unterschiedlich von Krieg oder Flüchtlingswelle  betroffen exisitieren sie in großer Glaubensheiterkeit und Zuversicht: Der Glaube sei heute viel kräftiger. Die Kirchen seien voller als vor "der Krise" und sogar das Theologiestudium, für das sich vor "der Krise" viel zu wenige interessierten, wird wieder gut nachgefragt. Zerstörte Kirchen sind wieder aufgebaut als wichtiges Signal: wir geben die Region nicht auf.

Den westlichen Partnerkirchen gaben die Gäste mit auf den Weg: Kirche dürfe nicht um sich selber kreisen und nur das eigene Überleben im Blick haben. Entscheidend sei die Frage, ob die Kirche eine Mission, eine Aufgabe habe. Worin mache sie den Unterschied in der Gesellschaft? Vielleicht sei die Kirche im Westen zu träge geworden, weil es ihr zu gut gehe. Am Beispiel einer Hausgans, die sich lieber mästen ließe als ihrer Natur zu folgen und mit den wilden Gänsen im Winter in den Süden zu fliegen, wurde gesagt: ihr müsst wieder lernen zu fliegen! Denn dafür seid ihr geboren.

Frühjahrssynode 2019 in Rinteln

Mit der bleibenden Bedeutung der Theologie Karl Barths beschäftigte sich die Frühjahrssynode. Dr. Achim Detmers zeichnete zuerst die Grundlinien Barthscher Positionen nach: zum Beispiel zur bleibenden Bedeutung des Bundes Gottes mit Israel, zur Ablehnung von Massenvernichtungswaffen wie den Atomwaffen, zur Vorsicht im Umgang mit menschlichem religiösen Empfinden als einer Kategorie in der Beziehung zu Gott, und Barths richtungsweisenden Worten während des 1. Weltkriegs auch zur sozialen Lage der Menschen, wie auch in der Zeit der Weimarer Republik, der Nazizeit und den ersten Jahren des gespaltenen Deutschlands nach dem 2. Weltkrieg. Barth wurde sogar im Bundestag zitiert und zierte das Titelbild des Time-Magazins. Bis heute ist er der bekannteste und meisterwähnte Theologe in wissenschaftlicher Literatur.

Dem Vortrag schloss sich eine lebendige Diskussion an.

Vizepräsident Helge Johr berichtete aus dem Kirchenamt in Leer und den Vorbereitungen der Gesamtsynode: vor allem die Werbung für das Theologiestudium ist bei dem kommenden Pfarrermangel ein wichtiges Thema. Die Öffnung unserer Pfarrstellen für Bewerber aus anderen Landeskirchen zeigt Wirkung: mehrere Pfarrstellen konnten besetzt werden mit BewerberInnen aus anderen Landeskirchen.

Ute Schulz berichtete aus der Frauenarbeit, Helmuth Bruns aus der Jugendarbeit. Im Sommer steht das Konficamp im Kloster Möllenbeck mit 400 Teilnehmern an.

Tag der Niedersachsen 2017 in Wolfsburg

Auch die evangelischen Landeskirchen Niedesachsens waren Anfang September auf dem Tag der Niedersachsen vertreten. Die reformierte Gemeinde Wolfsburg-Gifhorn-Peine war mit einem Stand vertreten, Helmuth Bruns gestaltete einen Gottesdienst und auch Kirchenpräsident Heimbucher schaute vorbei und stand für Gespräche bereit.

Wolfsburg: Schulleiterin evangelischer Schule in der reformierten Kirche ins Amt eingeführt

Oberlandeskirchenrätin Dr. Kerstin Gäfgen-Track hat am 19.6. die neue Schulleiterin der evangelischen Walschule Eichelkamp in Wolfsburg in ihr Amt eingeführt. Der Gottesdienst fand in der reformierten Kirche in Wolfsburg statt, die nicht weit weg von der Schule gelegen ist.

KonfiCamp in Wittenberg im Juni 2017

Ca. 260 Konfirmanden unserer Landeskirche waren vom 14.-18.6. in Wittenberg zum KonfiCamp. Jugendreferent Helmuth Bruns kam voller Euphorie zurück: die Stimmung unter den Jugendlichen war so gut, die jugendlichen Mitarbeiter haben einen so guten Job gemacht, die Kooperation mit den mitgereisten Pastorinnen und Pastoren motiviere ihn dazu, diesen Schwung in weitere gemeinsame Aktionen mitzunehmen: das dürfe auf keinen Fall einfach zu versacken!

Man sieht förmlich auf den Bildern den Spaß an der Sache!

Im Juli nehmen die Gemeinden Braunschweig und Hannover am KoniCamp in Wittenberg teil.

Frühjahrssynode 2017 zum Thema Zukunft unserer Pfarrstellen

Am 10. Juni kam die Synode des Synodalverbands zusammen, um sich mit Georg Rieger (Nürnberg) als Moderator über die zukünftige Pfarrstellensituation im Synodalverband klarer zu werden. Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher war zu Gast und beteiligte sich an der Diskussion. 

Hintergrund dieser Debatte: 6 unserer 8 Gemeinden sind weit unter der Marke von 1800 Gemeindegliedern, die unsere Gesamtsynode vor 10 Jahren pro Pfarrstelle festgelegt hat. Braunschweig und Hannover liegen deutlich darüber, müssen aber mit der Nichtfreigabe ihrer zweiten bzw. dritten Pfarrstelle leben.

3 Modelle wurden debattiert: "Gemeinden bilden Regionen", um gemeinsam eine Pfarrstelle zu bekommen, "Teilzeitstellen für Pastoren",  damit in jeder Gemeinde noch ein Pastor/eine Pastorin ist, wenn auch mit reduziertem Dienstumfang, und das "Asterix" Modell: soll heißen: wir bestehen einfach auf unseren Pfarrstellen, egal, was die Gesamtsynode meint.

Auch ein weiterer Asprekt wurde in der Debatte bedacht: wer trifft bei uns eigentlich die Entscheidungen?: Die Gesamtsynode und wir folgen?; Der Synodalverband und die Gemeinden folgen?; jede Gemeinde für sich im Gespräch mit dem Moderamen der Gesamtsynode und es werden Einzelentscheidungen ad personam getroffen? In seiner Einleitung wies Georg Rieger auf dieses Dilemma unserer Gemeinden hin: bisher waren wir es in gut reformierter Tradition gewohnt, als Gemeinde unsere Belange incl. Pfarrstelle selber zu regeln. Die neue Situation, dass Pfarrstellen nicht freigegeben werden, macht es nötig, mit Nachbargemeinden in Kontakt zu treten. Das synodale Element unseres Kircheseins wird also zunehmend wichtiger..

Die Synode endete ohne Beschlüsse. Einig war man sich, dass die Regionen (Wolfsburg-Braunschweig; Celle-Hannover-Hildesheim; Hameln-Rinteln-Möllenbeck) weiter aufeinander zugehen sollen um künftig enger zu kooperieren und das in jeder Region eigene Lösungen gefunden werden müssen. Wenn im Herbst die Gesamtsynode tatsächlich Teilzeitstellen schafft und das Gesetz vielleicht schon zum 1.1.2018 greifen sollte, wäre das für unseren Synodalverband eine große Erweiterung der Möglichkeiten, unsere Pfarrstellen zu erhalten. 

Kirchentag 2017

Eine Gruppe aus unserem Synodalverband fuhr unter Leitung von Susanne Stamer und Helmuth Bruns zum Kirchentag nach Berlin und Wittenberg.

Reformationsjubiläum in Emden - März 2017

Ende März erreicht der Reformationstruck Emden zusammen mit einem historischen Schiff, auf dem es eine Ausstellung zu Flucht und Vertreibung geben soll.

Am Donnerstag, den 30.3., gab es eine Festveranstaltung in der Johannes a Lasco Bibliothek. Nicht von ungefähr sind Flucht, Vertreibung und Intergration das Thema in Emden. In der Reformationszeit nahm die Stadt eine große Zahl Glaubensflüchtlinge auf - teilweise mehr, als die Stadt Einwohner hatte. Und das Thema Flucht ist mehr denn je ein aktuelles Thema. Bis heute ist Vertreibung und Flucht ein drängendes Problem der Menschheit. So kamen in Emden Menschen zu Wort, die sich heute um Intergration und ganz handgreiflich um Rettung von Menschen aus Seenot kümmern. Zum Beispiel Jugendliche, die mit Spenden ein Schiff im Mittelmeer zu Rettung von Seebrüchigen einsetzen.

Bei genauem Hinsehen habe eigentlich jeder Mensch Flüchtlingserlebnisse in seiner Familiengeschichte, sagten die drei leitenden geistlichen der oldenburgischen, Bremer und refromierten Kirche in ihren Statements.

 

Helmuth Bruns besteht Prüfung zum Ältestenprediger

Am 11. März 2017 hat Helmuth Bruns in Hannover das Kolloquium vor dem Ältestenpredigerausschuß unserer Landeskirche abgelegt und mit Bravour bestanden. Predigtvorbereitung, Gottesdienstdurchführung, Wissen um die Sakramente - es war ein angeregtes Gespräch zwischen den Ausschussmitgliedern und Helmuth Bruns unter Leitung der Lübecker Pastorin Imke Akkermann-Dorn.

Vorbehaltlich der Zustimmung des Moderamens der Gesamtsynode wird Helmuth Bruns am 23.4.2017 in Wolfsburg ordiniert werden.

Visitation in Hameln 4.-5. März 2017

Während die letzte Visitation im Jahr 2011 ganz im Zeichen des nahenden Ruhestands von Pastor Martin Hoffmann stand, ist im Jahr 2017 seine Nachfolgerin Pastorin Sophia Sander schon seit 3 Jahren im Amt und die Visitation beschäftigte sich vor allem mit abgeschlossenen und geplanten Bauvorhaben der Gemeinde.

Zur Visitation gehört der Besuch des Konfirmandenunterrichts, der Einblick in die Verwaltung und die Begutachtung der Gebäude, eine gemeinsame Sitzung mit Kirchenrat und Gemeindevertretung, der Gottesdienst und eine Gemeindeversammlung. Zur Vorbereitung fertigt der Kirchenrat einen hauptsächlich statistischen Bericht über die vergangenen Jahre seit der letzten Visitation an.

auf den Bildern oben von links: Marc Sigges (links) wird von Christian Meyer und Pastorin Sophia Sander durch die Gebäude geführt / Hendrik List, Roland Trompeter und Elisabeth Griemsmann schauen in die Kirchenbücher / die beiden Mitglieder der Kommission aus Rinteln sind mit dem Ebike angereist! / die frisch gestrichene Kirche

auf den Bildern unten von links: die Visitationskommission im Gang zwischen Kirche und Gemeindesaal: Roland Trompeter, Marc Sigges, Elisabeth Griemsmann, Ingrid Wehking, Hendrik List, Heiko Buitkamp, Antje Donker / Gemeinsame Sitzung mit Kirchenrat und Gemeindevertretung / Christa Erdmann-Ahlers stellt die Pläne für behindertengerechte Eingänge zu Kirche und Gemeindesaal vor. (Fotos: Antje Donker)

Verabschiedung von Berthold Groenewold am 28.2.2017 in Leer

Von 1985 bis zu seinem Ruhestand zum 1.3.2017 leitete der Rheiderländer Berthold Groenewold die Bauabteilung unserer Kirche. In seine Amtszeit fiel der Bau der Kirche der reformierten Gemeinde in Hildeheim 1986 und der Bau der Johannes a Lasco Bibilothek in Emden mit Fertigstellung im Jahr 1995. Er kennt alle Gebäude der 146 Gemeinden unserer Landeskirche und begleitete auch die vielen Baumaßnahmen im Kloster Möllenbeck.

Am 27.2.2017 wurde er mit einer Feierstunde im Landeskirchenamt in den Ruhestand verabschiedet.

Auf dem Bild sieht man Berthold Gronewold (links) seiner Nachfolgerin Traute Schilling und Roland Trompeter (rechts).

Auf dem anderen Bild sieht man eine Austellung zum Reformationsjubiläum, die maßgeblich Klaus Bröhenhorst entwickelt hat und zur Ansicht in den Fluren des Landeskirchenamtes aufgestellt ist. In diesen Tagen wird sie den Gemeinden zum ausleihen angeboten werden.

Pastorenrüstzeit auf Borkum im Februar 2017

Kirchenpräsident Dr. Martin Heimbucher (links) und Vizepräsident Helge Johr (rechts) im Gespräch mit den Pastorinnen und Pastoren (z.B. Pastor Schüür, Mitte)

Zu der Pastorenrüstzeit gehört auch immer der Abend, an dem die Kirchenleitung über die Themen berichtet, die sie zurzeit bewegen:

1. Frieden

Es läuft ein synodaler Diskussionsprozess zum Thema Frieden. Ziel ist ein Beschluss auf der Frühjahrssynode 2018. Parallel arbeitet auch der Reformierte Bund zum Thema Frieden. Außerdem besteht ein Austausch mit der Kirche in Syien und Libanon (Nessl) zum Thema Frieden.

2. Zukunftsprozess

Auf das Impulspapier haben reagiert: 104 Gemeinden, 8 Synodalverbände, 6 Gremien und 20 Einzelpersonen. Jetzt ist das Moderamen der Gesamtsynode gefordert, die Antworten zu ordnen und für die Synode fruchtbar zu machen. Natürlich sind die Antworten unterschiedlich und viele sehr emotional. Es gibt eine "Impulsgruppe", eine "Auswertungsgruppe des Moderamens" und eine Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Emden-Leer zur Auswertung der Antworten. Ziel der Arbeit mit so vielen Auswertern: mit möglichst verschiedenen Wahrnehmungen die Antworten ordnen.

Es gab auch fundamentale Rückmeldungen mit dem Vorwurf, es fehle dem Papier an Theologie und dem Vorwurf, das Moderamen wolle mit dem Impulspapier ein Sparprogramm der EKD umsetzen. Der Kirchenpräsident hat auf diese Antworten in persönlichen Schreiben reagiert und darauf hingewiesen, dass neben der Theologie auch ökonomische Fragen für die Zukunft der Kirche bedacht werden müssen.

Alle Antworten sollen veröffentlicht werden, wenn die Verfasser der Antworten ihr Einverständnis geben.

3. Gemeindewahlgesetz

Das überarbeitete Gesetz soll auf der Frühjahrssynode beschlossen werden, damit es für die Wahl 2018 greifen kann. Es gab 25 bis 30 Antworten auf den an die Gemeinden versandten Entwurf. 10 der Antworten haben keine Kritik am Entwurf und begrüßen ihn. Die anderen haben einzelne Punkte herausgegriffen, die nun im Rechtsausschuss beraten werden. Ein wichtiger Punkt ist, ob für die Konfirmation ein Ersatz beschrieben werden kann als Voraussetzung, an der Wahl teilzunehmen. Auch der Umgang mit den Wählerlisten und die Frage der Gremiengrößen wurde thematisiert.

4. Stellensituation

Als Beispielshaft wird die Situation der Kirchengemeinde Lage bei Uelsen beschrieben: Plötzlich ohne Pastor ist sie zu klein für die Ausschreibung einer ganzen Pfarrstelle. Es ist eine sehr aktive Gemeinde, das Fehlen eines Pastors oder einer Pastorin führt die Aktiven zunehmend an ihre Grenzen.  Möglichkeiten für eine Pfarrstellenfreigabe werden zusammen mit der Gemeinde durchdekliniert: Gemeindegliederzahl gibt nur eine halbe Pfarrstelle her, eine Ausschreibung als ganze Pfarrstelle geht also nicht. Kann ein Teil der Stelle fremdfinanziert werden? Zum Beispiel durch Schulunterricht? Muss geklärt werden. Zunächst bekommt die Gemeinde eine Vakanzvertretung, das verschafft Zeit. Vielleicht wird es künftig Teilzeitstellen geben als Ergebnis des Impulsprozesses.

Grundsätzlich: Im Moment gibt es genug Pastoren und Pastorinnen. Sie sind nur nicht gut verteilt. Wichtig ist, dass die Synodalverbände Zukunftsüberlegungen anstellen.

Bald gehen die geburtenstarken Jahrgänge in den Ruhestand. Das heißt: Wir brauchen mehr theologischen Nachwuchs. Es gibt Überlegungen, Ruheständler für Vakanz- oder Urlaubsvertretung einzuplanen.

Zurzeit haben wir 15 Studierende, davon sind 14 Frauen.  Es gibt 8 Vikare und Vikarinnen. 5 machen gerade ihr 2. Examen und werden pcoll.

Finanzielle Situation und Altervorsorge: „Wir stehen als kleine reformierte Kirche sehr ordentlich da.“

Klausurtagung der Pastorenkonferenz in Altenau im Februar 2017

"Was macht Reformierte fromm?" war die Frage, mit der Dr. Margit Ernst die Pastoren und Pastorinnen in Altenau herausforderte. Es kristalisirten sich einige Punkte heraus, an denen reformierte Frömmigkeit von einer allgemeinen Spiritualität unterschieden werden kann, vor allem die Verknüpfung von vermeindlich Geistlichem und Weltlichem. Einkaufen gehen kann genausoviel mit Frömmigkeit zu tun haben wie Bibellesen. Reformierte Frömmigkeit ist immer auf die Welt bezogen. Reformierte Frömmigkeit ist kein Weg zu Gott, sondern ein Weg mit Gott.

Außerdem berichtete Margit Ernst von den Vorbereitungen für Vollversammlung der Weltgemeinschaft reformierter Kirchen in Leipzig Ende Zuni 2017. Sie lud dazu ein, das Besucherprogramm zu nutzen, um diese besondere Veranstaltung im Jahr des Reformationsjubiläums mizuerleben.

Herbstsynode tagte am 11.11. in Hannover

Am Freitag, den 11.11.2016 kam die Synode zu ihrer Hasusaltssitzung in Hannover zusammen. Roland Trompeter stellte der Synode zum letzten Mal für das Jahr 2015 den Verlauf eines Haushaltsjahres dar, das er noch als Rechnungsführer verantwortete. 1985 folgte er Pastor Ahlborn aus Celle im Amt des Rechnunsgführers nach und führte es bis 2015.

Den neuen Haushalt 2017 stellte das erste Mal Volker Posnien aus Rinteln vor. 

Es gab auch Wahlen: Pastorin Antje Donker aus Hannover wurde in Nachfolge von Pastor Klaus Kuhlmann zur stellvertretenden Präses gewählt, Pastorin Elisabeth Griemsmann wurde in Nachfolge von Pastor Martin Goebel zur stellvertretenden Synodalen für die Gesamtsynode gewählt und Christian Wente in Nachfolge von Volker Posnien zum Rechnungsprüfer.

Thema der Synode waren "Teilzeitstellen für beamtete Pastoren", die unsere Landeskirche so nicht vorsieht. In unserer Kirche werden Pfarrstellen nur zu 100% ausgeschrieben. Als Gast berichtete Personalreferent Andreas Heidemann von der lippischen Landeskirche über deren langjährige Erfahrung mit Teilzeitstellen. Von 91 Pfarrstellen in Lippe sind 38 Teilzeitstellen.

Kontrovers diskutierte die Synode, ob Teilzeitstellen für Pastorinnen und Pastoren in unseren Gemeinden eine mögliche Zukunftsperspektive sei. Mit knapper Mehrheit unterstützt die Synode einen Antrag der Gemeinde Braunschweig an unsere Gesamtsynode, Teilzeitstellen einzuführen.

Das knappe Ergebnis ist ein Hinweis darauf: die Debatte muss noch weiter geführt werden.

foedus tagte 7.-8.11.2016 in Hannover

Die gemeinsame Pfarrkonferenz der verstreuten Reformierten - der foedus - kam vom 7.-8. November 2016 in Hannover zusammen. Nachdem der foedus im vergangenen Jahr gegründet wurde, war dies nun die erste reine Arbeitstagung des noch jungen Gremiums. Es wurden gleich drei Beschlüsse gefasst, die nun in den Reformprozess der Landeskirche eingespeist werden sollen: ein Antrag zur Einrichtung von beamteten Teilzeitstellen für Pastoren, ein Antrag zur finanziellen Sicherung der Jugendreferentenstellen und ein Antrag zur verbesserten Bewältigung von Konflikten in der Landeskirche wurden verabschiedet.

Als Tagungsort ist Hannover einfach unschlagbar. Der Referent vom Sozialwissenschaftlichen Institut der EKD, Dr. Gunther Schendel, hatte nur einen kurzen Fußweg zur reformierten Kirche am Waterlooplatz. Er stellte die 5. Mitgliedschaftsstudie der EKD vor und diskutierte die Ergebnisse mit den Pastoren und Pastorinnen im Hinblick auf die verstreuten Gemeinden. Auch der Generalsekretär des reformierten Bunds, Dr. Achim Dettmers, brauchte nur einen kurzen Fußweg zurücklegen und informierte über die Aktivitäten des Bunds im Reformatonsjahr 2017.

Verabschiedung von Pastor Trompeter in Möllenbeck

Am Sonntag, den 28.8.2016, wurde Pastor Trompeter offiziell in den Ruhestand verabschiedet. 38 Jahre war er Pastor in Möllenbeck. Seine Gemeindearbeit, seine Verdienste um die Erhaltung des Klosters und sein Engagement auf vielen Ebenen für unsere Kirche wurden beim Empfang nach dem Gottesdienst in Grußworten von der Kirchenleitung, der Stadt und in liebevollen Beiträgen aus seiner Gemeinde gewürdigt.

Hier der Artikel von Cornelia Kurth aus der Schaumburger Zeitung vom 30.8.2016:

und hier ein paar Schnappschüsse von der Verabschiedung:

von links: Roland Trompeter und Heike Paschat / Cornelia Kurth (bei der Arbeit) und Barbara Schenck/ Ute Schulz berichtet über Roland Trompeters Arbeit / Gudrun Strathe, Klavier und Anke Jennrich und Karl Appel beim Katzenjammer / 

zweite Reihe von links: Präses der Gesamtsynode Norbert Nordholt / Altbürgermeister Karl-Heinz Buchholz / Bernhard Schmeing / Walter Schneider (Mitte) im Gespräch mit Ehepaar Herrenbrück

dritte Reihe: Roland Trompeter, Heike Parschat und Klaus Bröhenhorst

Reformiertes "Familientreffen" zu Himmelfahrt im Kloster Möllenbeck

Wie in jedem Jahr fand am Himmelfahrtstag ein gemeinsamer Abendmahlsgottesdienst im Kloster Möllenbeck statt. Die Predigt hielt Jugendreferent Helmuth Bruns, der mit diesem Gottesdienst offiziell im Synodalverband begrüßt wurde. 

Nach dem Gottesdienst gab es ein Mittagessen im Gastsaal des Klosters und die Eröffnung einer Kunstausstellung im Ostflügel des Klosters. Auch die neu restaurierten Räume konnten besichtigt werden.

Es war wieder eine schöne Begegnung im Kloster bei wunderbarem Wetter. Gemeindeglieder aus Wolfsburg, Braunschweig, Hildesheim, Hannover, Hameln, Rinteln und Bückeburg hatten sich auf den Weg nach Möllenbeck gemacht.

Frühjahrssynode 2016

Hartmut Smoor stellt das Impulspapier vor

Auf der Frühjahrssynode am 22. April 2016 in Rinteln war Pastor Hartmut Smoor zu Gast. Er ist Referent des Kirchenpräsidenten und stellte der Synode das Impulspapier der Landeskirche vor. Die Synode debattierte über die Zukunft der ev.-reformierten Kirche.

Schlagworte in der Diskussion waren:

- Die Zukunft wird stärker regional gestaltet werden. Auch in ökumenischer Verbundenheit vor Ort.

- Wir erleben einen voranschreitenden Bedeutungsverlust der Kirche in der Gesellschaft. 

- Auch Gott kommt in der Gesellschaft nicht mehr vor und wird auch nicht vermisst.

- Die kirchliche Sprache wird als Fremdsprache empfunden (z.B. Begriffe wie Trintät, Ökumene oder Synode).

- Besonders der ev,-reformierte Kirche lebt von einem Miteinander von ehrenamtlichen und hauptamtlichen Mitarbeitern mit dem deutlichen Schwerpunkt auf den Ehrenamtlichen. 

- Ist der Mangel an Finanzen künftig das Problem der Kirche oder nicht viel eher der Mangel an Interessierten?

- Junge Menschen verlieren den Kontakt zur Kirche durch Umzug. Müsste man es ihnen nicht leichter machen, weiter zu ihrer Heimatgemeinde zu gehören?

- Die Kirche wird große Summen für die größer werdende Zahl der Ruheständler zurückstellen müssen.

Alle Teile der Landeskirche - Ortsgemeinden, Synodalverbände, Gesamtsynode - haben nun ein Jahr Zeit, sich Möglichkeiten für die Zukunftsgestaltung zu überlegen. Diese werden im Herbst 2017 direkt in die Gesetzgebung der Gesamtsynode einfließen. Die eigenen Überlegungen könnten also direkt Wirklichkeit gestalten.